Meine ersten zwei Wochen bei PC-Spezialist!
Es fing alles sehr unerwartet an, als ich am Montag, dem 3. August um 7:55Uhr in die Firma kam. Ich sollte die erste Woche in den Verkaufsräumen bleiben und nicht wie erwartet
direkt in der Werkstatt bei Stephan Schott und Kollegen verschwinden.
Ich habe meine erste Woche an der Seite von meinem Chef, Herrn Wilkens, verbracht.
Wir haben Kunden bei der Auswahl von Notebooks und Computern geholfen. Außerdem wurde mir von Christoph Wojtkiewicz gezeigt, wie ich mich am Telefon zu verhalten habe.
Da bei PC-Spezialist nicht mit handschriftlichen Zetteln gearbeitet wird erhielt ich eine Einweisung in unser Kundenverwaltungssystem c-entron. Das habe ich relativ schnell gelernt und somit kann ich nun aus dem Kundenstamm Rückrufwünsche oder Memo´s versenden.
Nun, nachdem ich das kleine „Einmaleins“ des Telefonierens gelernt habe, durfte ich am darauffolgenden Montag endlich in die Werkstatt.
Dort wurde es dann erst recht Spannend. Wir haben dort 9 Arbeitsplätze an denen zeitgleich insgesamt 18 Computer bearbeitet werden können. Zusätzlich haben wir auch noch drei Arbeitsplätze für Notebookreparaturen.
Wir haben in der Technik sehr viele Programme um zu testen welche Teile an einem Computer kaputt sind. Da sich nicht jeder Fehler mit Hilfe von Software aufspüren lässt, haben wir obendrauf natürlich noch eine große Auswahl an Werkzeugen, die dazu da sind, um auch an das Innere eines Computers zu gelangen. Dort kann die Fehlersuche dann fortgesetzt werden.
Mir ist auch aufgefallen, dass in der Werkstatt viele Reinigungsmittel und ein kleiner Kompressor stehen. Doch um eine Erklärung für ein so großes Spektrum an Putzmitteln musste ich nicht lange suchen und auch nicht fragen. Denn an meinem Arbeitsplatz fand ich eine „Check-Liste“, mit der ich Arbeiten sollte. Darauf stehen all die Dinge, die ich beachten muss, wenn ich zum Beispiel einen Neubau eines Computers mache. Und auf dieser Liste stand unteranderem auch die Antwort auf meine Frage zu den Putzmitteln: „Jeder Computer ist vor der Fertigstellung gründlich zu reinigen. Es befinden sich keine Fingerabdrücke auf dem Gehäuse und kein Staub mehr im und um das Gehäuse.“
Somit wusste ich auch gleich was ich die ersten Tage in der Werkstatt machen dürfte: alle Computer die den Laden verlassen, sollten gründlich gereinigt werden.
Am Mittwoch war es endlich soweit. Ich durfte meinen ersten PC-Neubau fertigen.
Ich habe sowas zwar schon öfters gemacht, doch war es dann immer mein eigener Computer und kein Kundengerät. Daher wurde jeder meiner Handgriffe von meinem Ausbilder Stephan Schott genau beobachtet. Dank meiner kleinen Erfahrung, an meinen eigenen Rechnern, konnte ich diesen Neubau sauber und gut zu Ende bringen. Den Rest der Woche durfte ich noch einen weiteren Neubau anfertigen, der mir auch gut gelang.
Ich freue mich schon auf die nächsten Wochen und viele neue Aufgaben. Und ich werde natürlich auch weiterhin dafür Sorge tragen, dass alle Computer gründlich gereinigt sind.
Marcel Heidemann
Tags: Ausbildung, Computer, Reparatur, Technik, Werkstatt